Über uns

Kopovmeute

Für mich, als begeisterten Sauenjäger, war es nur eine Frage der Zeit, eine eigene Hundemeute zu führen. Ich habe meine Einsätze als Hundeführer bei Drückjagden als viel intensiveres Jagderlebnis genossen und mich im Laufe der Jahre immer mehr der Jagd mit dem Hund verschrieben.Inzwischen bin ich bestätigter Jagdaufseher eines 856 Hektar großen Hochwildrevieres mit überwiegendem Feldanteil. Um mehrere, teils 15 – 20 Hektar große Maisschläge, effektiv zu bejagen und natürlich den Wildschaden auf ein erträgliches Maß einzudämmen, war es nun an der Zeit, meine eigene Meute zu unterhalten.

Dafür kam natürlich nur der Slovensky Kopov, als absoluter „Schwarzwildspezialist“, in Frage.

Für so eine schwerwiegende Entscheidung ist die Zustimmung und Mithilfe der gesamten Familie zwingend notwendig – das war jedoch kein Problem. Seitdem wohnen wir zusammen mit sechs Kopov und einer Drahthaarhündin (einer muss ja die Enten und Gänse holen) problemlos in der Kleinstadt Mühltroff. Unsere Hunde sind sehr angenehme Mitbewohner, die es sich in ihrer über 100 qm großen Zwingeranlage sowie im Hof, gemütlich machen.

Ihre Ausgeglichenheit liegt sicherlich zum großen Teil an der ganztägigen Betreuung durch meine Frau, die das große Glück hat, von zu Hause aus zu arbeiten – und das bei freier Zeiteinteilung. Auch unsere Kinder spielen nach der Schule ständig mit den Hunden und manchmal auch deren Freunde. Dabei hat es mit den Kopov, trotz aller Wildschärfe, noch nie das kleinste Problem gegeben. Sie sind kinderfreundlich und zeigen auch sonst keinerlei Agression gegenüber Gästen; noch nicht einmal gegenüber dem Briefträger. Bei Rangeleien untereinander sind sie jedoch nicht gerade zimperlich.

Wir waren von Anfang an so begeistert von unseren Hunden, dass wir beschlossen hatten, beide Rüden in Dortmund bei der VDH-Europasiegerausstellung vorzustellen. Dort wurde Ares mit 10 Monaten Europajugendsieger und bekam BOB (Bester der Rasse). Sein Bruder Arak bekam ebenfalls „vorzüglich“ und belegte Platz 3. Bereits einen Monat später hat Ares seine Vorprüfung zusammen mit HS und BGS abgelegt. Jetzt hatten wir den Beweis, er ist nicht nur „schön“, sondern auch leistungsstark.

Inzwischen trainiere ich unsere sechs Kopov intentiv bei Mais- und Drückjagden sowie mit dem Fährtenschuh. Unsere Hunde sprechen sehr gut auf meine Trainingsmethoden an. Gezieltes Training, um eine hervorragende jagdliche Veranlagung in die gewünschte Form zu bringen, ist meiner Meinung nach erfolgversprechender, als das sture Durchexerzieren einzelner Kommandos.